Kämpfen wir für gute Bildung und Arbeit an unseren Universitäten und Hochschulen – Gemeinsam gegen die Kürzungen und Militarisierung unserer Lehre und Forschung!
Unsere Bildung und Arbeitsplätze stehen unter massivem Druck! Von Bayern über NRW bis nach Berlin kürzen die Länder von Jahr zu Jahr an finanziellen Mitteln für unsere Hochschulen und Universitäten – die Folgen spüren wir als Beschäftigte und Studierende täglich: immer mehr prekäre Beschäftigung, überfüllte Seminare, marode Hörsäle und von Mieten bis zum Semesterbeitrag können wir uns unsere Bildung von vorne bis hinten nicht mehr leisten. Am Hochschulaktionstag zeigen wir gemeinsam: Es reicht – nicht mit uns!
Wir kämpfen mit wachsendem Leistungsdruck, steigenden Kosten und immer schlechteren Arbeits- und Studienbedingungen. Viele müssen neben dem Studium arbeiten, um über die Runden zu kommen. Beschäftigte in Lehre, Forschung und Verwaltung arbeiten immer mehr am Limit: Kettenbefristungen, schlechte Bezahlung, Überstunden und chronische Unterbesetzung gehören längst zum Alltag. Die Forderungen für ausfinanzierte Universitäten und Hochschulen, für bessere Studien- und Arbeitsbedingungen und mehr Lohn sind für uns als Studierende und Beschäftigte an unseren Unis akuter denn je. Und dabei lassen wir uns als Studierende und Beschäftigte nicht gegeneinander ausspielen – wir kämpfen gemeinsam für unsere Interessen!
Wir brauchen mehr Geld, statt immer härtere Angriffe durch Kürzungen und Einfluss wirtschaftlicher Interessen! Denn wir sehen, dass Geld da ist, wenn der Bundeshaushalt für 2026 rund 108 Milliarden Ausgaben allein für den Wehretat verzeichnet. Wir sehen, wie sich durch die Kürzungspolitik immer mehr Unternehmen in unsere Lehre und Forschung einkaufen, weil die Uni auf Drittmittel angewiesen ist. Das, was Profit bringt, wird durch Exzellenzprogramme gefördert – während ganze Fachbereiche und Professuren gestrichen werden, die “nicht rentabel” genug sind. Und dabei sind es die von uns erkämpften Zivilklauseln, die dafür aufgeweicht oder ignoriert werden und immer mehr unter Beschuss geraten. Doch Bildung und Forschung müssen unseren gesellschaftlichen Bedürfnissen dienen und dürfen nicht für ihre Profite herhalten!
Deshalb gehen wir am 28. Januar auf die Straße!
Wir kämpfen für eine bedarfsgerechte Ausfinanzierung von unseren Hochschulen und Studierendenwerken! Für einen Tarifvertrag für studentisch Beschäftigte – 7% und mindestens 300 Euro mehr Lohn für Beschäftigte im öffentlichen Dienst! Wir wollen gute Bildung und Arbeit für alle – Stoppt die Kürzungen an unseren Hochschulen und Universitäten! Hände weg von den Zivilklauseln – keine Profite mit unserer Bildung und Forschung!
