Hände weg von Rojava – Solidarität mit dem kurdischen Volk!

Jan. 24, 2026

Nach tagelangen Kämpfen geht das islamistische Regime der Hayat Tahrir al-Sham (HTS) in Syrien nun brutal gegen die kurdische Bevölkerung in Rojava vor. Nachdem ihre Milizen bereits Massaker an den Alawiten und Druzen im Land verübt haben, wollen sie nun den Kampf der Kurden um Selbstbestimmung vollständig ersticken und führen eine Offensive gegen die kurdische Selbstverwaltung durch.

Die HTS-Miliz wurde durch die Unterstützung der USA und ihrer regionalen Verbündeten, insb. der Türkei, an die Macht gebracht. Nun begeht dieses Regime mit deren stillschweigender Zustimmung und sogar militärischer Unterstützung durch die Türkei und ihre bewaffneten Banden in der Grenzregion wie der Syrischen Nationalen Armee (SNA) neue Verbrechen – auch, um die Ölund Gasvorkommen in der Region in ihre Hände zu bekommen. Auch Vertreter der deutschen Bundesregierung besuchten Damaskus bereits und schüttelten fleißig Hände – entweder, um ihren eigenen Einfluss auf das Regime auszubauen, oder um die Abschiebung von Syrern in das Land vorzubereiten. So oder so: Ohne die Unterstützung durch westliche Mächte wäre die barbarische HTS-Miliz nicht an die Macht gekommen. Das kurdische Volk wird ihren imperialistischen Interessen geopfert und der Nahe Osten immer weiter in Leid und Zerstörung gestürzt.

Als Internationaler Jugendverband verurteilen wir die Angriffe der HTS und weiterer bewaffneter Banden sowie der sie unterstützenden Regierungen in den USA oder der Türkei! Wir fordern die Bundesregierung dazu auf, jegliche Unterstützung dieses Regimes zu beenden! Wir solidarisieren uns mit dem Kampf des kurdischen Volkes um Selbstbestimmung und rufen alle dazu auf, sich an entsprechenden Kundgebungen und Demonstrationen in Deutschland zu beteiligen. Hände weg von Rojava – Frieden im Nahen Osten!